Design & Web
Slug-Generator
Macht aus Titeln saubere Web-Adressen. Umlaute, Akzente und kyrillische Zeichen werden umgeschrieben, das Ergebnis erscheint sofort beim Tippen.
Über sechzig Zeichen. Kürzere Adressen lassen sich leichter teilen und werden in Suchergebnissen nicht abgeschnitten.
Einstellungen
Warum saubere Adressen zählen
Eine Adresse ist das Erste, was jemand von einer Seite sieht, oft noch vor der Überschrift. Sie steht im Suchergebnis, in der Statusleiste beim Überfahren eines Links und in jeder geteilten Nachricht. Enthält sie Umlaute oder Leerzeichen, kodiert der Browser sie in Prozentzeichen und Zahlenfolgen, und aus einer lesbaren Adresse wird ein unverständlicher Block. Ein sauberer Slug verhindert das und verrät zugleich, worum es auf der Seite geht.
Sicherheit & Datenschutz
Titel verraten oft, was ein Unternehmen als Nächstes veröffentlicht. Deshalb läuft die Umwandlung vollständig in deinem Browser. Es gibt keinen Serveraufruf, keine Speicherung und kein Konto. Auch die Domain, die du für die Vorschau einträgst, bleibt auf deinem Gerät. Du kannst die Seite laden, offline gehen und trotzdem weiterarbeiten.
Typische Anwendungsfälle
Beim Anlegen eines Beitrags übernimmst du den fertigen Slug direkt ins Redaktionssystem, statt dich auf dessen automatische Umwandlung zu verlassen, die Umlaute oft einfach verschluckt. Beim Umzug eines Shops wandelst du eine ganze Liste von Produktnamen in einem Durchgang um und hast sofort die Zuordnung für die Weiterleitungen. Entwicklerinnen erzeugen daraus Dateinamen, Ordnerbezeichnungen oder Bezeichner in einer Datenbank. Und bei mehrsprachigen Seiten sorgt die Auswahl der Umlautbehandlung dafür, dass deutsche und internationale Adressen einheitlich aussehen.
Füllwörter: entfernen oder nicht?
Kurze Adressen wirken aufgeräumter, deshalb streichen viele Systeme Wörter wie „der“ oder „und“ automatisch. Das ist nicht immer richtig. Manchmal trägt ein solches Wort Bedeutung, etwa bei einem Titel wie „Der Herr der Ringe“, aus dem sonst „herr-ringe“ würde. Die Option ist deshalb bewusst abschaltbar. Faustregel: Bei beschreibenden Titeln lohnt das Streichen, bei Eigennamen und Zitaten nicht.
Häufige Fragen zu URL-Slugs
Was ist ein Slug überhaupt?
Der Slug ist der lesbare Teil einer Adresse, der eine einzelne Seite benennt. Bei „example.com/blog/schnellere-ladezeiten“ ist „schnellere-ladezeiten“ der Slug. Er sollte nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche enthalten, weil alles andere von Browsern und Servern kodiert wird und die Adresse dann unleserlich macht.
Sollen Umlaute zu „ae“ oder zu „a“ werden?
Für deutsche Inhalte ist „ae“, „oe“ und „ue“ die richtige Wahl, denn aus „Bäcker“ wird so „baecker“ und nicht „backer“, was ein anderes Wort wäre. Für skandinavische oder allgemein internationale Titel ist die einfache Variante üblicher, dort steht das Zeichen näher am Grundbuchstaben. Beide Wege stehen zur Auswahl.
Warum Bindestrich und nicht Unterstrich?
Suchmaschinen behandeln den Bindestrich als Worttrenner, den Unterstrich dagegen als verbindendes Zeichen. „schnelle-ladezeiten“ wird also als zwei Wörter gelesen, „schnelle_ladezeiten“ eher als eines. Für Inhalte im Web ist der Bindestrich deshalb die bessere Wahl. Der Unterstrich bleibt sinnvoll für Dateinamen und technische Bezeichner.
Wie lang darf ein Slug sein?
Technisch sehr lang, praktisch sollten es selten mehr als sechzig Zeichen sein. Kurze Adressen lassen sich leichter teilen, werden in Suchergebnissen nicht abgeschnitten und wirken vertrauenswürdiger. Beim Kürzen schneidet dieses Werkzeug nur an einer Wortgrenze ab, damit am Ende kein halbes Wort steht.
Was passiert mit doppelten Titeln?
Wenn du mehrere Zeilen einfügst und zwei davon denselben Slug ergäben, hängt das Werkzeug auf Wunsch eine Zählnummer an, also „mein-titel“ und „mein-titel-2“. Das entspricht dem Verhalten gängiger Redaktionssysteme und verhindert, dass zwei Seiten um dieselbe Adresse konkurrieren.
Sollte ich einen bestehenden Slug nachträglich ändern?
Nur mit einer Weiterleitung. Ändert sich die Adresse einer veröffentlichten Seite, laufen alle bestehenden Verweise ins Leere und die aufgebaute Sichtbarkeit geht verloren. Richte in dem Fall eine dauerhafte Weiterleitung mit dem Status 301 von der alten auf die neue Adresse ein, dann bleibt der Wert erhalten.