Haushalt & Energie
Strompreis-Verlauf
Wie hat sich der Börsenstrompreis entwickelt? Über einen Tag in Viertelstunden, über 30 Tage, über zwölf Monate und über alle aufgezeichneten Jahre seit 2018.
Gezeigt wird der Börsenpreis. Er betrifft deine Rechnung nur, wenn du einen dynamischen Tarif hast, der ihn weitergibt. Mit einem Festpreistarif zahlst du unabhängig davon immer denselben Arbeitspreis.
Stand: noch nicht geladen
Die letzten 30 Tage
Jeder Balken ist ein Tagesdurchschnitt.
Noch keine Daten geladen.
Ein Klick auf Daten laden holt die aktuellen Preise direkt bei SMARD.
Vorher verlässt keine Anfrage dein Gerät.
- Durchschnitt
- –
- Höchster Wert
- –
- Tiefster Wert
- –
- Gegenüber dem Zeitraum davor
- –
Nebenrechnung: Wann soll das Gerät laufen?
Braucht Viertelstundenwerte. Wähle oben den Zeitraum „Ein Tag“ und lade die Daten.
Sobald Tagesdaten geladen sind, erscheint hier die günstigste Startzeit.
- Günstigstes Zeitfenster
- –
- Im Fenster
- –
- Zur teuersten Zeit
- –
- Ersparnis
- –
Die günstigsten Startzeiten
Fenster in der Länge deiner Laufzeit, nach Durchschnittspreis sortiert.
Was der Verlauf zeigt
Über einen Tag sieht man den Tagesgang: das Preistal um die Mittagszeit, wenn die Photovoltaik einspeist, und die Spitze am frühen Abend. Über dreißig Tage tritt das Wetter hervor, denn eine windige Woche drückt die Kurve sichtbar nach unten.
Über zwölf Monate wird der Jahresgang zwischen Sommer und Winter erkennbar, und über alle Jahre die großen Verwerfungen: der Einbruch während der Pandemie, die Preisexplosion 2022 und der Rückgang danach. Genau dafür ist ein Diagramm da, eine Tabelle mit denselben Zahlen würde das nicht zeigen.
Sicherheit & Datenschutz
Beim Öffnen dieser Seite passiert nichts. Erst dein Klick auf Daten laden holt die Preise direkt bei SMARD, dem Datenportal der Bundesnetzagentur, und dabei wird wie bei jedem Seitenaufruf deine IP-Adresse übertragen. Cookies werden dabei keine gesetzt. Deine eigenen Eingaben, also Aufschlag, Verbrauch und Laufzeit, verlassen dein Gerät nie: Die gesamte Rechnung läuft in deinem Browser. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
FAQ
Was ist der Börsenstrompreis?
Strom wird an der Börse für jede Viertelstunde des nächsten Tages gehandelt. Der Preis, der sich dort bildet, heißt Day-Ahead-Preis und steht täglich gegen 13 Uhr für den Folgetag fest. Er schwankt stark, weil Angebot und Nachfrage sich über den Tag verschieben: Mittags drückt Solarstrom den Preis, am frühen Abend steigt er, wenn viele gleichzeitig kochen und die Sonne weg ist.
Zahle ich diesen Preis wirklich?
Nur mit einem dynamischen Tarif, der den Börsenpreis stündlich oder viertelstündlich weitergibt. Mit einem normalen Festpreistarif zahlst du immer denselben Arbeitspreis, egal was die Börse macht. Und auch bei einem dynamischen Tarif ist der Börsenpreis nur ein Teil der Rechnung: Netzentgelte, Abgaben, Steuern und der Aufschlag deines Anbieters kommen dazu. Deshalb zeigt das Diagramm zunächst den reinen Börsenpreis, und du kannst deinen Aufschlag dazuschalten.
Warum muss ich erst auf Daten laden klicken?
Weil es hier um aktuelle Preise geht. Ein mit der Seite ausgelieferter Stand wäre je nach Zeitpunkt Wochen alt, und ein veralteter Preis ist schlechter als gar keiner. Der zweite Grund ist Datenschutz: Solange du nicht klickst, baut die Seite keine Verbindung zu einem fremden Server auf und deine IP-Adresse wird nirgendwohin übertragen.
Wie weit reicht der Verlauf zurück?
Bis zum Herbst 2018, dem Beginn der Aufzeichnung auf SMARD. In der Ansicht Alle Jahre steht jeder Balken für einen Monatsdurchschnitt. Dort sieht man die Preisexplosion des Jahres 2022 und den Rückgang danach deutlicher als in jeder Tabelle.
Warum ist Strom nachts nicht immer am günstigsten?
Das war die Regel, als Nachtstrom aus Grundlastkraftwerken kam. Heute liegt das Preistal an vielen Tagen mittags, weil dann die Photovoltaik einspeist. An trüben, windstillen Wintertagen dreht sich das Bild wieder um. Deshalb lohnt sich der Blick auf den tatsächlichen Verlauf mehr als jede Faustregel.
Was bedeuten negative Strompreise?
Ein negativer Preis heißt, dass Erzeuger dafür zahlen, ihren Strom loszuwerden. Das passiert, wenn Wind und Sonne mehr liefern, als gerade gebraucht wird, und das Abregeln oder Wiederanfahren von Kraftwerken teurer wäre als der Verlust. Im Diagramm stehen solche Balken unterhalb der Nulllinie und sind eigens eingefärbt.
Wie findet der Rechner das günstigste Zeitfenster?
Er legt ein Fenster in der Länge deiner Gerätelaufzeit über den Tag und schiebt es viertelstundenweise weiter. Für jede Position wird der Durchschnittspreis über die Laufzeit gebildet, denn ein Gerät läuft ja über mehrere Viertelstunden hinweg. Das Fenster mit dem niedrigsten Durchschnitt gewinnt. Zum Vergleich wird auch das teuerste Fenster ausgewiesen, damit du siehst, was der Start zur falschen Zeit kostet.
Werden meine Eingaben übertragen?
Nein. Dein Aufschlag, dein Verbrauch und die Laufzeit bleiben in deinem Browser, die gesamte Rechnung läuft lokal. Beim Klick auf Daten laden wird ausschließlich die Preisdatei bei SMARD angefordert, dabei wird wie bei jedem Seitenaufruf deine IP-Adresse übertragen. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Typische Anwendungsfälle
Vor dem Tarifwechsel: Der Verlauf über zwölf Monate zeigt, wie stark der Preis bei dir tatsächlich schwanken würde. Wer tagsüber arbeitet und nichts verschieben kann, profitiert von einem dynamischen Tarif deutlich weniger als ein Haushalt mit Wärmepumpe und Auto.
Zum Einordnen von Nachrichten: Wenn wieder über Strompreise berichtet wird, zeigt die Ansicht über alle Jahre in einem Bild, wo der heutige Wert im Vergleich zu 2022 steht.
Und im Alltag die Frage am Abend, wann die Spülmaschine loslaufen soll. Fast jedes Gerät hat eine Startzeitvorwahl, sie wird nur selten benutzt, weil niemand weiß, welche Stunde sich lohnt.
Preisdaten: Bundesnetzagentur | SMARD.de, lizenziert unter CC BY 4.0. Großhandelspreis Day-Ahead für die Gebotszone Deutschland und Luxemburg. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist die Abrechnung deines Anbieters.