Finance & Business
YouTube Einnahmen Rechner
Shorts und Longform verdienen völlig unterschiedlich. Rechne beide Formate getrennt, mit RPM-Startwerten nach Nische und auf Wunsch mit der vollständigen Herleitung aus CPM, Werbequote und Umsatzbeteiligung.
Setzt einen Startwert für den RPM. Eigene Zahlen aus YouTube Analytics sind immer genauer.
Von YouTube fest vorgegeben: 55 Prozent bei Longform, 45 Prozent bei Shorts.
Deine geschätzten Werbeeinnahmen
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So viele Shorts-Aufrufe brauchst du für denselben Umsatz wie 1.000 Longform-Aufrufe derselben Nische.
FAQ zum YouTube Einnahmen Rechner
Warum verdienen Shorts so viel weniger als normale Videos?
Bei Shorts fließen die Werbeeinnahmen zuerst in einen gemeinsamen Topf, aus dem YouTube die Musiklizenzen bezahlt. Vom verbleibenden Betrag erhalten Creator 45 Prozent, bei Longform sind es 55 Prozent. Zusammen mit der kürzeren Werbefläche führt das dazu, dass der Shorts-RPM je nach Nische nur etwa 3 bis 14 Prozent des Longform-Werts erreicht. Für denselben Umsatz brauchst du daher grob das Zehn- bis Dreißigfache an Aufrufen.
Was ist der Unterschied zwischen RPM und CPM?
CPM ist der Betrag, den Werbetreibende für tausend Anzeigen zahlen, und zwar vor Abzug des YouTube-Anteils. RPM ist das, was am Ende bei dir ankommt, geteilt durch alle Aufrufe des Videos, also auch durch die ohne Werbung. Der RPM ist deshalb immer deutlich kleiner als der CPM und die ehrlichere Zahl für eine Planung. Der einfache Modus rechnet mit RPM, der detaillierte Modus leitet ihn aus CPM, Werbequote und Umsatzbeteiligung her.
Warum kürzt dieser Rechner den RPM nicht um eine Monetarisierungsquote?
Weil der RPM die nicht monetarisierten Aufrufe bereits enthält. YouTube teilt dafür den gesamten Umsatz durch die gesamten Aufrufe. Wer den RPM zusätzlich mit einer Quote von etwa achtzig Prozent multipliziert, zieht denselben Abschlag zweimal ab und landet deutlich zu niedrig. Genau diesen Fehler machen viele Rechner. Die Werbequote gehört ausschließlich in die CPM-Rechnung.
Zählen Shorts-Aufrufe für die Monetarisierungsgrenze?
Nein. Für das Partnerprogramm brauchst du tausend Abonnenten und viertausend Stunden gültige Wiedergabezeit aus öffentlichen Longform-Videos innerhalb der letzten zwölf Monate. Shorts-Aufrufe zählen auf diese Stunden nicht ein. Es gibt aber einen zweiten Weg: zehn Millionen gültige Shorts-Aufrufe in neunzig Tagen, ebenfalls zusammen mit tausend Abonnenten.
Woher stammen die RPM-Werte der Nischen?
Es sind Orientierungswerte aus Branchenauswertungen für den deutschsprachigen Raum, Stand September 2026. Der tatsächliche RPM hängt an Zielland, Saison, Videolänge, Zuschaueralter und Werbeformat. Im Dezember liegt er regelmäßig am höchsten, im Januar am niedrigsten. Nimm die Werte als Startpunkt und ersetze sie durch deine echten Zahlen aus YouTube Analytics, sobald du welche hast.
Warum weicht das Ergebnis von meiner Abrechnung ab?
Der Rechner schätzt reine Werbeeinnahmen. Nicht enthalten sind Kanalmitgliedschaften, Super Thanks, Shopping und Sponsoring, die bei vielen Kanälen den größeren Teil ausmachen. Umgekehrt fehlen auch Abzüge wie Steuern und der Quellensteuerabzug auf Aufrufe aus den USA. Das Ergebnis ist eine Planungsgröße, keine Abrechnung.
Werden meine Eingaben gespeichert oder hochgeladen?
Nein. Die Rechnung läuft vollständig in deinem Browser. Es werden keine Eingaben an einen Server gesendet und es wird nichts dauerhaft gespeichert.